2009 - 5. LCW Sachsen-Anhalt

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Urkunde „Teilnahme mit hervorragendem Erfolg”

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Sonderpreis „Interpretation eines Werkes der Renaissance”

Nico Grünke: Wo man singt, da lass dich nieder. MUSIK Chöre aus Sachsen-Anhalt kamen zum Wertungssingen nach Merseburg, Mitteldeutsche Zeitung, v. 27.04.2009. pdf

MERSEBURG/MZ - 16 Chöre aus ganz Sachsen-Anhalt gaben sich beim fünften Landes-Chor-Wettbewerb in Merseburg ein Stelldichein. Der Wettbewerb wird nur alle vier Jahre veranstaltet.

Begeisterung herrschte vor allem unter den jugendlichen Sängerinnen und Sängern bei der Verkündung der Ergebnisse. So konnten sich der Kammerchor Michaelstein, der auch die höchste in diesem Wettbewerb vergebene Punktzahl erlangte, der Kammerchor „CantART” Halle, voices only und das Vokalensemble des TelemannKonservatoriums (beide Magdeburg) sowie der Jugendchor der Landesschule Pforta mit „hervorragendem Erfolg” als Preisträger für den 8. Deutschen Chorwettbewerb 2010 in Dortmund qualifizieren.

Außerdem bekamen der Kinderchor der Stadt Halle und der Junge Männerchor Magdeburg die Empfehlung zur Teilnahme am Deutschen Chorwettbewerb. Die Sonderpreise des Oberbürgermeisters der Stadt Merseburg erhielten der Vokalkreis des Telemann-Konservatoriums, der Kammerchor „CantART” Halle, voices only aus Magdeburg sowie der Kinderchor der Stadt Halle.

Auch der Chor mit dem Namen „Spirit” aus der Gastgeberstadt konnte die zwei Jurys, die sich aus bedeutenden Chorleitern SachsenAnhalts, Sachsens und Berlins zusammensetzten, überzeugen.

Grund zur guten Laune also auch für Thoralf Richter, der im Chor „Spirit” mitsingt und sich zusammen mit seiner 23-jährigen Chorkollegin Christine Hauptmann über den Erfolg freute. „Unser Auftritt in der Kategorie Jazz-vokal mit Begleitung dauerte ungefähr eine Viertelstunde. Wir haben beispielsweise südamerikanische Lieder und auch ein gesellschaftskritisches Stück gesungen. Dazu wurden wir vom Klavier begleitet”, erklärte Thoralf Richter, der in Merseburg wohnt und dessen Gesangsstimme dem Bass zuzuordnen ist. „Eigentlich singe ich ja Bariton, eine Mischung zwischen Tenor und Bass.”

Nico Grünke: Wo man singt, da lass dich nieder. Chöre aus ganz Sachsen-Anhalt haben in Merseburg an einem Wertungssingen teilgenommen, mz-online, v. 27.04.2009. pdf

In Merseburg wurde am Sonnabend so manche Castingshow - zumindest gesanglich - in den Schatten gestellt. Chöre aus ganz Sachsen-Anhalt gaben sich beim fünften Landeschorwettbewerb in der Domstadt ein Stelldichein. Die Beteiligung war so immens, insgesamt waren 16 Chöre nach Merseburg gekommen, dass neben dem Ständehaus auch der Schlossgartensalon als Austragungsort in Anspruch genommen werden mussten, sagte Constance Franke vom ausrichtenden Landesmusikrat. „Andernfalls hätten wir den Wettbewerb nicht an einem Tag über die Bühne bringen können”, so Franke. Der Landeschorwettbewerb wird nur alle vier Jahre veranstaltet. Zerbst war 2001 Gastgeber, Bernburg im Jahr 2005.

In zahlreichen verschiedenen Kategorien wurde beim Landeswettbewerb zum gesanglichen Vergleich angestimmt. Die jeweiligen Kategorie-Sieger sollten die Gelegenheit erhalten, ihr gesangliches Können am Abend noch einmal in der Merseburger Stadtkirche zu präsentieren. Begeisterung herrschte vor allem unter den jugendlichen Sängerinnen und Sängern bei der Verkündung der Ergebnisse. So konnten sich der Kammerchor Michaelstein, der auch die höchste in diesem Wettbewerb vergebene Punktzahl erlangte, der Kammerchor „CantART” Halle, voices only und das Vokalensemble des Telemann-Konservatoriums (beide Magdeburg) sowie der Jugendchor der Landesschule Pforta mit „hervorragendem Erfolg” als Preisträger für den 8. Deutschen Chorwettbewerb 2010 in Dortmund qualifizieren.

Außerdem bekamen der Kinderchor der Stadt Halle und der Junge Männerchor Magdeburg die Empfehlung zur Teilnahme am Deutschen Chorwettbewerb. Die Sonderpreise des Oberbürgermeisters der Stadt Merseburg erhielten der Vokalkreis des Telemann-Konservatoriums, der Kammerchor „CantART” Halle, voices only aus Magdeburg sowie der Kinderchor der Stadt Halle.

Auch der Chor mit dem Namen „Spirit” aus der Gastgeberstadt konnte die zwei Jurys, die sich aus bedeutenden Chorleitern Sachsen-Anhalts, Sachsens und Berlins zusammensetzten, überzeugen.

Grund zur guten Laune also auch für Thoralf Richter, der im Chor „Spirit” mitsingt und sich zusammen mit seiner 23-jährigen Chorkollegin Christine Hauptmann über den Erfolg freute. „Unser Auftritt in der Kategorie Jazz-vokal mit Begleitung dauerte ungefähr eine Viertelstunde. Wir haben beispielsweise südamerikanische Lieder und auch ein gesellschaftskritisches Stück gesungen. Dazu wurden wir vom Klavier begleitet”, erklärte Thoralf Richter, dessen Gesangsstimme dem Bass zuzuordnen ist. „Eigentlich singe ich ja Bariton, eine Mischung zwischen Tenor und Bass” - damit ist er im Grunde multipel im Chor einsetzbar. Als einer der wenigen aus seinem Chor wohne er noch in Merseburg. Viele seien zum Studieren in andere Bundesländer oder gar ins Ausland gegangen.

Für den Merseburger Chor hat sich der Auftritt gelohnt: Sie erhielten das Prädikat „sehr guter Erfolg”. Für ein Wertungssingen in Dortmund reichte es diesmal aber nicht.